Schlagfertigkeitstraining

Jeder von uns kennt gewisse Leute, die sofort und immer eine passende, kluge Antwort oder Erwiderung präsentieren können.

Wie kann man schlagfertigkeit sein und zugleich auch freundlich?

Das ist möglich, jedoch müssen Sie auf eine geeignete Wortwahl und auf Ihre Beziehung gegenüber dem Gesprächspartner achten.

In einer negativen Form ist Schlagfertigkeit eine Art von Rückschlag.

Das Schlagfertigkeitstraining lernt uns, sich „positiv“ zu wehren.

Positive Schlagfertigkeit bedeutet:

wir lassen uns nicht runter schlagen von anderen, sondern wehren uns. Mit Schlagfertigkeit und mit dem Schlagfertigkeitstraining önnen wir uns vor verschiedenen Attacken wehren, mit Humor behalten wir die Kontrolle und lösen die Situation auf eine geschickte Art und Weise.

Menschen, die diese Art von Schlagfertigkeit beherrschen,  können auf unvorhergesehene Ereignisse und Fragen bzw. Bemerkungen direkt, kraftvoll, oft mit Humor und überraschend reagieren. Im besten Fall kann Schlagfertigkeit eine Art Wortspiel sein.

Aber warum ist es oft so schwer, schnell und vor allem „entsprechend“ zu antworten? Warum erinnern wir uns an die besten Antworten erst, wenn die Situation schon vorbei ist? Oftmals blockiert unser Gehirn unsere Antworten, da uns manche Situationen überraschen.

Sie dürfen auf keinem Fall denken, dass Sie nicht fähig sind, schnelle, schlagfertige, passende und charmante Antworten zu finden. Tatsache ist, dass Sie verbal angegriffen wurden. Jeder Angriff bewirkt in unserem Körper Stress, unser Körper reagiert mit einer Adrenalinspritze und schlägt uns tatsachlich vor, einen Rückzieher zu machen. Da wir jedoch nicht wegrennen können und das auch nicht möchten, bleiben wir in einem sogenannten Krampf und wissen nicht, was wir antworten sollen bzw. stottern etwas vor uns hin.

Außerdem fragt uns unsere innere Stimme, warum wir jedoch nicht schlagfertig gewesen sind und das verschlechtert die Situation noch mehr.

Mit dem Schlagfertigkeitstraining ändern Sie das

Das erreichen Sie damit, dass Sie Ihren Körper gehorchen. Nein, nicht einfach wegrennen. Es reicht schon aus, dass Sie sich nur ein wenig bewegen bzw. eine kleine Bewegung an Ort und Stelle machen.

Entspannen Sie Ihre Schultern. Atmen Sie tief ein und aus. Sehr hilfsbereit ist auch, auch wenn Sie einen Schritt zurückmachen. Nur wenn Sie eine gewisse äußere Distanz erstellen, wird diese auch innerlich erstellt.

Gut vorbereitet sein – trainieren Sie die Schlagfertigkeit.

So werden Sie auch komplexe Situationen gut bewältigen. Sehr hilfreich sind auch, dass Sie sich gelegentlich Diskussionen im Fernsehen in Fernsehen anschauen, damit Sie lernen, wie andere Personen ihre eigenen Meinungen und Stellungnahmen vertreten.

Ein guter Tipp des Schlagfertigkeitstrainings:

der Satz »Interessant, wie gut Sie angreifen (schlecht reden, böse anschauen) können. Wo haben Sie das gelernt? «

So haben Sie immer ein As im Ärmel.

Die besten Tipps für das Schlagfertigkeitstraining, um gut schlagfertig zu sein:

Ironisch sein

Jemand verlangt von Ihnen mit einem unfreundlichen Ton, uns Platz zu machen. Reagieren Sie nicht ärgerlich, sondern sagen Sie: „Natürlich, wenn Sie doch so freundlich darum bitten“

Gesundes Übertreiben

Dafür brauchen Sie ein wenig Schauspielerkennen. Wenn Sie jemand sehr böse anschaut, verstecken Sie Ihr Gesicht hinter Ihren Händen und sagen Sie: Uhh, ich habe ja so Angst vor Ihnen.

Nehmen Sie sich eine Pause

Es gibt Situationen, in denen wir so stark betroffen sind, dass wir nicht wissen, wie wir vorgehen sollen. In diesem Fall ist eine humorvolle Antwort falsch. Bleiben Sie souverän und antworten Sie: „Du schießt mit einer starken Waffe! Im Moment will ich nichts sagen, aber ich würde gerne ein neues Treffen vereinbaren, weil ich zuerst über deine Worte nachdenken muss.„ Auch das ist eine schlagfertige Antwort.

Lachen Sie über sich selbst:

Sie sind bei einem geschäftlichen Essen und verschütten ein Glas Wein. Nicht außer Fassung kommen. Der Satz: Das passiert mir oft aber so gut wie heute, ist es mir noch nicht passiert“ wird die Situation retten und sympathisch wirken.

Eine „besondere“ Interpretation

Diese Taktik ist eigentlich schwerer zu erlernen, jedoch sehr effektiv. Versuchen Sie es. Ein Mitarbeiter oder Kollege nennt Sie mit einem anderen Namen z. B. Schwätzer (vielleicht auch lieblich gedacht). Zwinkern Sie ihm zu und antworten: „Ja, ich bin die Person, die den Ton gibt“.

 

Letzes Update:  20. November 2017